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Mit einem
geschätzten Wirtschaftswachstum
von 8,3 Prozent weist Rumänien 2004 eine der höchsten Wachstumsraten der
Region auf. Die Senkung von Einkommen- und Körperschaftssteuer auf
einheitlich 16 Prozent als erste Amtshandlung der neuen Regierung lässt
auf eine weiterhin positive Entwicklung hoffen.
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Am 25. April 2005 soll der Vertrag über den Beitritt Rumäniens zur EU
zum 1. Januar 2007 unterschrieben werden. Brüssel betrachtet Rumänien
mittlerweile als funktionierende Marktwirtschaft. Reformen stehen vor
allem noch in den Bereichen Wettbewerb, Rechtssystem und
Korruptionsbekämpfung aus. Die Fortschritte, die das Land in den letzten
Jahren insbesondere bei der Wirtschaftsentwicklung erzielt hat, sind
jedoch beachtlich. Für deutsche Unternehmen ergeben sich hervorragende
Perspektiven.
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Reformen führen zu Wachstum und
Investitionen
Insgesamt ist die rumänische Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren
(2000-2004) um knapp 25 Prozent gewachsen. Die Wachstumsprognose für
2005 beträgt stolze 6 Prozent. Gleichzeitig wird Rumänien für
Investitionen immer attraktiver und auch sicherer. Vor diesem
Hintergrund hat die Rating-Agentur Fitch Ratings Ende letzten Jahres die
Bonität des Landes erstmals auf "investment grade" hochgestuft.
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So verwundert es nicht, dass 2004 mit geschätzten 2,5 Milliarden Euro
erstmals die Schwelle von 2 Milliarden Euro beim Investitionszufluss aus
dem Ausland überschritten werden konnte. Die deutschen
Direktinvestitionen beliefen sich für den Zeitraum von 1991 bis Mitte
2004 auf rund 800 Millionen Euro, was rund 9 Prozent des gesamten
ausländischen Investitionskapitals entspricht.
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Bei den Investitionen
in Rumänien nimmt Deutschland den dritten Rang nach den Niederlanden und
Frankreich ein. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass eine Reihe
deutscher Unternehmen ihre Investitionen aus konzernrechtlichen Gründen
über ihre Tochterunternehmen in anderen Staaten tätigen, die somit in
den rumänischen Statistiken nicht als deutsche Investitionen ausgewiesen
werden.
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Vor allem die Kombination niedriger Kosten mit ausreichend vorhandenen
und gut ausgebildeten Fachkräften macht die Attraktivität des Standortes
aus. Die Stundenlöhne liegen im Schnitt noch unter einem Euro und sind
damit wesentlich günstiger als in den der EU bereits beigetretenen
osteuropäischen Ländern. Darüber hinaus ist das Land mit seinen 22
Millionen Einwohnern potenziell der größte Markt in Südosteuropa, auf
dem der Absatz trotz noch maßvoll steigender Realeinkommen langsam in
Schwung kommt.
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Außenhandel mit neuem
Rekordwertihk, immobilie lohnkosten,
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Auf die Entwicklung des Binnenmarktes ist auch das erneute und bei einem
Außenhandelsvolumen von 45 Milliarden Euro mit 7,3 Milliarden Euro recht
deutliches Handelsbilanzdefizit zurückzuführen. Die rumänische Industrie
kann den steigenden Binnenkonsum noch nicht abdecken; neben den
günstigen Lohnkosten ein weiterer Faktor, der zu steigenden
Investitionen im Konsumgüterbereich beiträgt.
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Deutschland ist nach Italien zweitwichtigster Handelspartner Rumäniens.
Etwa 15 Prozent des rumänischen Außenhandels werden mit Deutschland
abgewickelt. Das bilaterale Handelsvolumen stieg 2004 im Vergleich zu
2003 um knapp 21 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Deutschland
exportierte 2004 Waren im Wert von rund 4,4 Milliarden Euro (plus 25
Prozent im Vergleich zum Vorjahr), vor allem Maschinen und Fahrzeuge
sowie Vorerzeugnisse. Die rumänischen Exporte nach Deutschland,
vorwiegend Fertigerzeugnisse, insbesondere Textilien und Bekleidung aus
Lohnveredlung, hatten 2004 einen Wert von rund 3,1 Milliarden Euro (plus
16,4 Prozent).
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Chancen für deutsche
Unternehmen
In vielen Bereichen gibt es nach den für die Wirtschaft größtenteils
verlorenen 90er Jahren hohen Nachholbedarf. Industrieanlagen und
Infrastruktur müssen modernisiert und Standards und Regulierungen für
den bevorstehenden EU-Beitritt angepasst werden. Allein im Umweltbereich
sollen in den nächsten 15 Jahren rund 29 Milliarden Euro – vorwiegend
aus EU-Mitteln – investiert werden, um das Land an die EU heranzuführen.
In Rumänien werden zum Beispiel kommunale Abwässer meist noch in Flüsse
oder ins Meer geleitet und einheimische Firmen haben im
Umwelttechnikbereich kaum Erfahrungen. Hier bieten sich insbesondere für
deutsche Unternehmen, die nach der Wende in den neuen Bundesländern viel
Know-how sammeln konnten, hervorragende Chancen. Im Umweltbereich wurden
bereits mehrjährige Übergangsfristen mit der EU ausgehandelt, was ein
langfristiges Engagement für ausländische Firmen auch weit über den
Beitrittstermin hinaus sicherstellt.
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- Beratung und Hilfestellung bei
Betriebsverlagerung und Neugründung
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Rumänien
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Optimierung der Bauausführung
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Die Investitionen
in der verarbeitenden Industrie und im Automobilbereich ziehen weitere
Investitionen in den Zulieferbereichen und im Transport- und
Logistiksektor nach sich. Die deutschen Investitionen seit Ende 2001
wurden zu mehr als einem Drittel im Automobil- und Kfz-Zulieferbereich
getätigt. In der Branche sorgt derzeit der in Rumänien von Renault
produzierte Kleinwagen Dacia Logan für Furore. Auf Grund des positiven
Echos soll der Logan entgegen ursprünglicher Planungen nun auch in
Westeuropa auf den Markt kommen.
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Dirk Rütze, Geschäftsführer der im September 2002 gegründeten
Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer in Bukarest ist
zuversichtlich, dass Rumänien die noch ausstehenden Reformen schnell
anpackt und der Beitrittstermin 2007 nicht gefährdet ist: "Die Aussicht
auf den bevorstehenden Beitritt wird die positive Entwicklung
verstetigen. Ich gehe davon aus, dass die EU von der Möglichkeit, den
Beitritt um ein Jahr zu verschieben, keinen Gebrauch machen wird".
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Unternehmensgründungen
Grundstücksuche
Beratung bei der Einholung
erforderlicher Genehmigungen
Vermittlung regionaler und
überregionaler Kontakte
Suche nach geeigneten Partnern,
Steuerberatern, etc.
Rekrutierung von Führungspersonal
Suche und Vorauswahl von
Arbeitskräften
Consulting und Hilfestellung bei landesspezifischen
Problemen allgemeiner Art
Management und Controlling der
Produktion und des Führungspersonals auf Zeit, Berichterstattung
Übersetzungen in die Landessprache,
Verhandlungen und Vertragsberatung mit Lieferanten und Zulieferern
Unterstützung beim Vertriebsaufbau im
rumänischen Markt
Grundstücke für Gewerbe und private Investoren in Rumänien
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Rumänien
Bukarest (bfai) - Das Wachstum der rumänischen
Volkswirtschaft hat sich 2005 gegenüber dem Vorjahr mit einem realen Zuwachs
des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5,0 bis 5,5% deutlich verlangsamt. Die
Attraktivität des Landes für ausländische Investitionen ist aber weiter
ungebrochen. Überwiegend wird Rumänien inzwischen von den Rating-Agenturen
als "Investitionsland mit geringem Risiko" eingestuft.
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Die EU-Kommission will im April oder Mai 2006 einen Termin für den
EU-Beitritt Rumäniens empfehlen. Offen bleiben kann die Frage, ob das
südosteuropäische Land 2007 oder erst 2008 aufgenommen wird, aber noch bis
Ende 2006. Sicher ist, dass die liberal-konservative Regierung von
Ministerpräsident Calin Popescu Tariceanu alles daran setzen wird, die
verbleibenden Hürden zu nehmen. Die fortschreitende Annäherung an die EU und
den Binnenmarkt stellen das Rumänien-Geschäft auf eine immer sicherere
Basis.ihk, immobilie lohnkosten,
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firmengründung rumänien Bei Importzuwächsen von Konsumgütern von weit über 20% wird es aber
nicht bleiben können. Sowohl die EU als auch der IWF, dessen laufendes Stand-By-Abkommen mit Rumänien im Herbst 2005 "entgleist" ist, drängen das
Land, die Fiskal- und Kreditpolitik zu straffen und auch den Lohnanstieg
nicht mehr über die Produktivitätsentwicklung hinausschießen zu lassen. Die
Wirkungen der Steuersenkung von Anfang 2005 (Flat Rate von 16%) klingen
ohnehin ab. Nun soll sich die Konjunktur wieder stärker auf die produktiven
Bereiche Industrie, Infrastruktur und Investitionen verlagern. Hier bleiben
die Aussichten für deutsche Anbieter noch auf Jahre hinaus sehr interessant.
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Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts
Das Wachstum der rumänischen Volkswirtschaft hat sich
2005 deutlich verlangsamt. Die Rate von 8,3% im Jahr 2004 bleibt ein
Ausreißer, zu dem die Rekordernte in der Landwirtschaft beigetragen hatte.
Der Agrarsektor (-3%) und auch das verarbeitende Gewerbe (bis September nur
+1,9%, aber Tendenz steigend) waren 2005 zusätzlich durch mehrere große
Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen. Für 2005 zeichnet sich bei
starker Beteiligung des Dienstleistungssektors und der Bauwirtschaft ein
realer Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5,0 bis 5,5% ab. Ein
ähnlicher Wachstumstakt ist 2006 in Reichweite, dabei geben erneut die
Bauwirtschaft (+10%) und nun auch die Industrie (+5,5%) die stärkeren
Impulse. Der Außenbeitrag bleibt noch auf Jahre hinaus negativ.
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Investitionen
Überwiegend wird Rumänien inzwischen von den
Rating-Agenturen als "Investitionsland mit geringem Risiko" eingestuft.
Darauf soll auch ein später EU-Beitrittstermin keinen Einfluss haben.
Weitere Liberalisierungen haben das Geschäftsklima ebenso verbessert wie die
nun höhere Leistungsfähigkeit des Bankensektor und der Abbau von
Subventionen und Interventionen in der Wirtschaft. Investoren beklagen aber
weiterhin, dass Entscheidungen der Administration oft noch wenig transparent
seien.ihk, immobilie lohnkosten,
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firmengründung rumänien So sind denn auch Korruption auf hoher Ebene, Unzulänglichkeiten der
öffentlichen Verwaltung und die noch nicht umgesetzte Justizreform Kern der
Kritik, die die EU-Kommission in ihrem Fortschrittsbericht vom Oktober 2005
vorbringt.
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In der Industrie verbessern sich die Voraussetzungen für die
Finanzierbarkeit von Investitionen. Die nun weit überwiegend privatisierten
Großunternehmen fahren Gewinne ein und nehmen Modernisierungsprojekte in
Angriff. Für kleine und mittlere Betriebe verbessert sich der Zugang zu
Krediten. Die Ausrüstungsimporte legten im 1. Halbjahr 2005 um 20,5% zu (auf
Euro-Basis gegenüber gleicher Vorjahreszeit), ihr Volumen ist aber noch
relativ gering (rd. 3,6 Mrd. Euro auf Jahresbasis). Die umfangreichen
Investitionen in die Infrastruktur werden sich wegen des großen
Mittelbedarfs - trotz EU-Fördermitteln - auf einen langen Zeitraum
erstrecken, denn makroökonomisch bleibt Rumänien anfällig und der
Staatshaushalt ist wenig belastbar.
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Die Attraktivität des Landes für ausländische Investitionen ist ungebrochen,
auch wenn das Rekordergebnis aus 2004 (Zufluss: 4,1 Mrd. Euro) 2005 nicht
wiederholt werden kann. Die FDI-Agentur (Aris) rechnet mit einem Zufluss von
3,2 Mrd. bis 3,8 Mrd. Euro. Deutschland rangiert beim Bestand (Ende
September 2005: 10,7 Mrd. Euro) auf Platz zwei hinter Italien. Die
Lohnvorteile schrumpfen zwar, sind bei durchschnittlichen Bruttomonatslöhnen
von rd. 265 Euro (September 2005) - allerdings bei einem Jahreszuwachs von
rd. 25% - noch beträchtlich.
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Konsum
Die Käufe langlebiger Konsumgüter und von Pkw nahmen 2005 eine stürmische
Entwicklung. Oft noch werden diese Güter zum ersten Mal beschafft. Die
Einzelhandelumsätze lagen bis August um 18% höher als vor Jahresfrist, im
Non-Food-Bereich sogar um 33%. Die Einfuhren von langlebigen Gebrauchsgütern
schnellten um 24,2% in die Höhe (1. Halbjahr 2005), von Pkw sogar um 58,8%
(jeweils auf Euro-Basis). Ermöglicht hat diesen Boom die rasche Expansion
der Verbraucherkredite auch in Form von Leasing-Verträgen (mit Monatsraten
von 30 bis 80%, im Jahresvergleich), hohe Reallohnsteigerungen, die Senkung
der Einkommenssteuer und nicht zuletzt die Lei-Aufwertung. Ende September
hat die Zentralbank dann das Kreditvolumen der Banken begrenzt. Die
Inflation kann 2006 voraussichtlich weiter abgebaut werden, aber nicht mehr
so schnell wie zuvor (2005 auf rd. 9%), und der Zielkorridor der Zentralbank
(4 bis 6%) dürfte außer Reichweite sein.
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Außenhandel
Rumäniens Handelsbilanzdefizit weitet sich aus, auch im Verhältnis zum BIP
(2005: ca. 10% BIP-Anteil und 2006 über 12%). In den ersten zehn Monaten von
2005 lag der Fehlbetrag um fast 50% höher als ein Jahr zuvor.
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firmengründung rumänienDie Einfuhren
werden wegen des großen Entwicklungsrückstandes des kommenden EU-Landes noch
auf Jahre hinaus schneller als die Ausfuhren steigen.Auch Rumäniens
Leistungsbilanz gerät immer tiefer in die roten Zahlen. Mit einem BIP-Anteil
von rd. -8% in Jahr 2005 und voraussichtlich rd. -10% im Folgejahr bei
weiter steigender Tendenz stellt sie eine Stabilitätsgefahr für das Land
dar, zumal, wenn der Importsog für Konsumgüter anhält. Die Finanzierung der
außenwirtschaftlichen Salden ist bislang wegen der hohen Mitteltransfers von
Rumänen, die im Ausland arbeiten, unproblematisch (offiziell: 3,75 Mrd.
Euro; inoffiziell vermutlich noch einmal soviel) und auch wegen des Zustroms
von Auslandsinvestitionen (ebenfalls knapp 4 Mrd. Euro) sowie künftig
verstärkt von EU-Hilfen.
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Wirtschaftspolitische Veränderungen
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Inzwischen werden in 70% vom BIP im privaten Sektor erzeugt. Über
die Privatisierung der größten rumänischen Bank, BCR, steht die Entscheidung
noch vor Ende 2005 an. Mit dem Rückzug der Deutschen Bank ist indes kein
deutsches Kreditinstitut mehr im Rennen. Im Verlauf von 2006 soll dann auch
noch die Sparkasse CEC entstaatlicht werden.
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osteuropa, rumänien ihk, betriebsverlagerung, firmengründung rumänienIm Transformationsprozess gab
es 2005 auch Fortschritte bei der Liberalisierung des Energiemarktes und des
Kapitalverkehrs. In der Stromdistribution soll die fünfte der acht
Gesellschaften Anfang 2006 in private Hände übergehen.
Investoren in Rumänien, Wirtschaftsinformationen und Steuerinformationen
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Bauindustrie
Die rumänische Bauwirtschaft wächst mit Raten, die
deutlich über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum des Landes liegen. Bis zum
Jahr 2008 sagt die CNP dem Wirtschaftszweig jährliche reale Zuwächse von
9,3% (2005) bis 12,2% (2008) voraus. Die Bauleistungen erreichten 2004 einen
Wert von rd. 5 Mrd. Euro. Nicht darin erfasst ist die große
Schattenwirtschaft. Im Wohnungsbaus soll sich mehr als die Hälfte des
Baugeschehens im "grauen" Bereich abspielen. Der Bedarf an Baustoffen und
Baumaterialien dürfte also wesentlich höher sein als die offizielle
Statistik vermuten lässt.
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Entwicklungsgesellschaften intensivieren ihre Aktivitäten am rumänischen
Hochbaumarkt, der besonders in Bukarest und auch in anderen, sich dynamisch
entwickelnden Großstädten (u.a. Temeswara, Cluj, Brasov, Constanta) die für
Transformationsländer typischen Phasen durchläuft. Zunächst werden
Bürogebäude für den Bedarf ausländischer Investoren und führender
inländischer Unternehmen gebaut, danach (wie gegenwärtig in Rumänien) wird
der steigenden Nachfrage nach mittleren und erstklassigen Wohnungen
begegnet, es folgen Handelsgebäude und schließlich Industrie- und
Logistik-Immobilien. Der rasante Anstieg der Preise für Baugrundstücke
(Verdreifachung seit 2003) baut sich indes bereits als Hindernis für die
Entwicklung des Bausektors auf.
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Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (2004: 30.127; 1 Halbjahr 2005:
9.999 bei 22,7 Mio. Einwohnern) lässt gleichzeitig erkennen, wie unreif der
rumänische Baumarkt noch ist, auch wenn es sich dabei nur um den offiziellen
Teil handelt. Renovierungsarbeiten halten an den gesamten Bauleistungen rd.
ein Viertel.
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Der Tiefbau entwickelte sich 2005 dynamisch (+12,8% nach acht Monaten). Auf
Jahresbasis dürfte ins Gewicht fallen, dass der Bau der
Transsilvanien-Autobahn zum Erliegen kam und Nachverhandlungen mit dem
US-Bau-Konzern Bechtel nötig wurden. Die Regierung Tariceanu setzt indes
auch die Prioritäten neu und gibt nun der Trasse im Korridor IV (in Planung)
klar den Vorrang. ihk, immobilie
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betriebsverlagerung, firmengründung rumänienZusätzliche Aufträge kann die Branche 2006 durch den
Wiederaufbau von Infrastruktur und Häusern nach einer Serie von
Überschwemmungen im Jahr 2005 erwarten (Gesamtschäden: rd. 2 Mrd. Euro). Für
die Zukunft plant die rumänische Regierung große Infrastrukturvorhaben, die
mit EU-Fördermitteln vorangebracht werden sollen. Noch gibt es Zweifel an
der Absorptionsfähigkeit für diese Mittel. Im Jahr 2006 will Rumänien für
Autobahnbau-Projekte internationale Kredite (vor allem EIB und EBWE) in Höhe
von 1,4 Mrd. Euro aufnehmen.
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Elektrotechnik
Anbieter am rumänischen Markt für Elektrotechnik profitieren noch auf
lange Sicht von der guten Baukonjunktur, der anhaltenden Investitionsdynamik
und auch vom Konsumwachstum. In vielen Bereichen der Elektrotechnik (u.a.
Kfz- und Installationselektrik, Antriebe) sind in Rumänien in den letzten
Jahren neue Produktionskapazitäten durch ausländische Investoren aufgebaut
worden. Die Gesamtproduktion ist nach dem Schub von 2004 (+15%) im Jahr 2005
aber nur noch mäßig gestiegen. Für die kommenden Jahre prognostiziert CNP
nun jährlich reale Zunahmen von 4 bis 5%.ihk,
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betriebsverlagerung, firmengründung rumänien
Große Dynamik in Rumänien zeigen die Bereiche Automatisierung, Mess- und
Kontrolltechnik sowie elektrische Antriebe. Das zeigt sich nicht zuletzt
daran, dass den zunächst gegründeten Vertriebsniederlassungen ausländischer
Anbieter nun auch Investitionen in die Produktion (u.a. von der
US-amerikanische Honeywell) und Joint ventures mit einheimischen
Systemintegratoren vor Ort folgen. Der wachsende Druck, sich EU-Standards
und der Wettbewerbssituation auf dem Binnenmarkt anzupassen, dürfte den
Markt noch auf Jahre hinaus interessant machen. Eine Investition in die
Produktion kleiner Elektromotoren bereitet das US-amerikanische Unternehmen
Emerson vor. Hierfür sollen im siebenbürgischen Cluj insgesamt 75 Mio. Euro
investiert werden.
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Die Nachfrage nach Installationstechnik bleibt angesichts der nachhaltigen
Baukonjunktur noch eine Reihe von Jahren dynamisch. Die zunehmende
Bautätigkeit sowie die Privatisierungen am Strommarkt lassen zudem
umfangreiche Investitionen in die Netzinfrastruktur erwarten, die
modernisiert und erweitert werden muss.
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Für Medizintechnik rechnet der Branchenverband mit einem jährlichen
Nachfrageplus in den kommenden fünf Jahren von ca. 6%. Der Absatz dürfte
2005 noch auf dem niedrigen Vorjahresniveau (190 Mio. Euro) verharren.
Anbieter wie Philips melden aber auch für 2005 schon erhebliche
Umsatzsteigerungen und die Beteiligung an privaten Krankenhausprojekten.
Durch Gesundheitsreform und EU-Annäherung werden die Perspektiven am zu 90%
von Importen abhängigen Markt sehr positiv bewertet.
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Da Rumänien zu den wenigen europäischen Ländern gehört, in denen noch viele
Haushalte keine oder sehr alte elektrotechnischen Hausgeräte besitzen,
werden die Verkäufe langfristig nach oben gerichtet sein. Auch wenn die
Inlandsfertigung in den vergangenen Jahren durch Investitionen der
rumänischen Tehnoton (Herde und Waschmaschinen) und der türkischen Arcelik
(Kühlschränke) erhöht worden ist, hängt die Marktversorgung in den meisten
Sparten nach wie vor stark von Importen ab. Für Konsumgüter
(Unterhaltungselektronik, Hausgeräte und Beleuchtung) meldet Philips Romania
z.B. für die ersten drei Quartale von 2005 Umsatzzuwächse von 28 bis 38%.
Informationstechnologie und
Telekommunikation
Die Analysten erwarten für Rumäniens IT-Markt ein Plus von 11 bis 12% und
für 2006 noch etwas mehr. Wirtschaft und öffentlicher Sektor, die sich auf
die kommende EU-Mitgliedschaft vorbereiten, weiten ihre IT-Käue kräftig aus.
Die starke Landeswährung und die neue Flat-Rate in der Einkommensteuer (16%)
sind ihnen dabei zugute gekommen.
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steuern, industrie, steuer, osteuropa, rumänien ihk, betriebsverlagerung,
firmengründung rumänienAuch die privaten Haushalte kaufen nun
deutlich mehr PC- und Laptops (Bestand Ende 2004: 2,5 Mio. PC). Der IT-Markt
insgesamt hatte 2004 ein Volumen von rd. 770 Mio. Euro erreicht, was
gemessen an der Bevölkerungszahl und im Verhältnis zum BIP (1,8% gegenüber
2,9% der EU-25) sehr niedrig ist. Auf dem Hardware-Markt fallen die
nominellen Zuwächse von 3 bis 4% wegen der fallenden Preise bescheiden aus.
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IT-Service- und Software-Sparten zeigen wachsende Dynamik. Sie hatten es
2004 auf einen Umsatz von rd. 320 Mio. Euro gebracht. Die Dienstleistungen
allein sollen bis 2009 jährlich im Schnitt um rd. 17% (IDC-Prognose) bzw. um
über 30% (PAC) expandieren. Systemintegrationen liegen bei der
Service-Nachfrage nun an der Spitze vor Hardware-Support. Für Software
rechnen die Marktanalysten mit Zuwachsraten in der Größenordnung von 12 bis
13%. In EAS (Enterprise Application Software) investieren zunächst vor allem
der privatisierte Versorgungssektor sowie Handels- und
Telekommunikationsunternehmen. Der Markt wird nach den großen
Bankenprivatisierungen einen neuen Schub bekommen.
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Rasch zugenommen hat das Outsourcing von Software-Entwicklungen an
Programmierer. Das Jahresgehalt einer Nachwuchskraft lag in der Branche bei
rd. 6.000 Euro. Sie exportiert jährlich Dienstleistungen für rd. 300 Mio.
Euro, bleibt nach Expertenmeinung aber nur noch fünf bis zehn Jahre
wettbewerbsfähig.
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Die rumänische Regierung fördert massiv die Elektronisierung und den
Internetzugriff, vor allem das e-Learning. Mit einem 200 Mio. Euro-Programm
sollen alle Schulen bis 2008 mit Computerlabors ausgestattet werden. Die
öffentliche Verwaltung stellt auf e-Government um, wobei bislang hierfür die
technischen Voraussetzungen bei den Nutzern noch nicht erfüllt sind. Aber
die Zahl der Internetanschlüsse hat sich innerhalb des 1. Halbjahrs von 2005
verdoppelt (auf rd. 1,9 Mio.). Es wird geschätzt, dass inzwischen 4 Mio.
Rumänen regelmäßig das Internet nutzen können. In ländlichen Gegenden werden
Telezentren (insgesamt 600 Stück bis 2008) eingerichtet.
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rumänien
Über 6,6% des BIP werden in Rumänien für die Telekommunikation ausgegeben,
in der EU-25 im Vergleich hierzu nur 2,6%. Am gesamten ICT-Markt, der 2004
ein Volumen von 3,7 Mrd. Euro hatte, war die Telekommunikation mit rd. 80%
beteiligt. Der Markt expandiert mit Jahresraten von 14 bis 15%. Die Zahl der
Mobilfunkanschlüsse hat sich 2005 sprungartig erhöht. Die beiden größten
Betreiber, Orange Romania und Connex (Vodafone), hatten Mitte 2005 jeweils
über 5 Mio. Kunden und halten zusammen 96% am Gesamtmarkt mit 11,4 Mio.
Abonnenten. Orange baut derzeit seine Infrastruktur für die EDGE-Technologie
als Vorbereitung für die Telephonie der dritten Generation aus. Im April
2005 sicherten sich Orange und Connex je eine UMTS-Lizenz. Zwei weitere
sollen folgen.
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Erst im Mai 2005 ist der Festnetzbetreiber RomTelecom mit ADSL
Breitband-Internet-Diensten auf den Markt gekommen. Die
Kabelfernsehen-Konkurrenz hatte sich schon vorher formiert. Dabei verfolgen
die Anbieter UPC/Astral und RDS&RCS noch umfangreiche Investitionspläne.
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Aufgrund eines noch immer sehr niedrigen technologischen Standards werden
viele rumänische Betriebe noch auf Jahre hinaus einen großen Nachholbedarf
bei Maschinen und Ausrüstungen haben. Der Investitionsbedarf wird bis 2015
auf rd. 29 Mrd. Euro geschätzt. Moderne importierte Technik, in vielen
Fällen gebrauchte, macht dabei das Rennen. Die Dynamik der
Maschineneinfuhren in den letzten Jahren (2004: +27%; 1. Halbjahr 2005:
+24%) dürfte sogar noch weiter zulegen, so dass sich ihr jährliches Volumen
von rd. 2,6 Mrd. Euro (2004) schon bald verdoppelt haben wird.Betriebsverlagerung
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